Kürzlich lud die Hospizgruppe Schneverdingen zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung ein. Gut 30 Prozent der Mitglieder erschienen, um den Tätigkeitsbereich des Vorstandes sowie den Kassenbericht zu hören und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.
Mit großem Interesse wurde über die Satzungsänderung diskutiert. Besonders beschäftigte die Mitglieder die neue Zusammensetzung des Vorstandes und die Namensänderung des Vereins in "Hospizdienst Schneverdingen e. V.".
Alle Änderungen wurden dann mit Mehrheit beschlossen.
Es folgten die Neuwahlen des Vorstandes und des Kassenprüfers. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Erika Hanke, informierte alle Mitglieder über die Veranstaltungen des laufenden Jahres und lud dazu ein. Das Foto zeigt den neuen Vorstand (von links): 2. Vorsitzende Andrea Zickler, Kassenwartin Regina Nohr, 1. Vorsitzende Erika Hanke, Schriftführerin Helga Zierau und Beisitzerin Hely Zieger.

In dem jetzt neu beginnenden Vorbereitungskurs für Hospizmitarbeiter und -mitarbeiterinnen sind noch einige wenige Plätze frei.

Wer gern etwas für das Gemeinwohl tun möchte, ein freundliches Wesen hat, seine Fähigkeiten und ein wenig Zeit einbringen möchte, wer sich vorstellen kann, bei einem kranken Menschen „einfach nur da zu sein“, vielleicht sogar ohne Worte, für den könnte die Hospizarbeit die richtige Aufgabe sein.
 
Der Kurs, in dem Fragen um Sterben und Tod thematisiert werden, ist für alle Alters- und Berufsgruppen offen und umfasst einen medizinisch-psychologischen Einblick und seelsorgerische Aspekte. Spezielle Voraussetzungen für die Teilnehmer werden nicht gefordert. Der Lehrgang mit zwei theoretischen Blöcken und einem Praktikum findet einmal wöchentlich statt, beginnend am 16. Februar 2017. Zum Abschluss des Kurses gibt es ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Bei Interesse an einem der letzten freien Plätze bitten wir um schnellstmögliche Kontaktaufnahme zu Andrea Zickler, Tel.: 05193 2332 oder Dorothea Schmidt, Tel.: 05193 2745.

 

Weitere Termine:

Donnerstags: 23.2. 2.3. 9.3. 16.3. 23.3. 20.4. und 27.4

Sonnabends: 22.4.

Seit über 20 Jahren gibt es in Schneverdingen die Hospizgruppe.

Engagierte Ehrenamtliche begleiten sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen.
Wenn Sie gern Ihre Fähigkeiten und ein wenig Zeit einbringen möchten, wenn Sie sich vorstellen könnten, bei einem kranken Menschen "einfach nur da zu sein", vielleicht sogar ohne Worte, dann könnte die Hospizarbeit auch eine Aufgabe für Sie sein.

Für diese so wichtige Aufgabe ist eine Vorbereitung gut und sinnvoll. Der neue Vorbereitungskurs ist für alle Alters- und Berufsgruppen offen und umfasst einen medizinisch-psychologischen Einblick und seelsorgerische Aspekte.

Etwa zwölf bis vierziehn Teilnehmer können beim Ausbildungskurs mitmachen; zum Abschluss des Kurses gibt es ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Im kommenden Jahr beginnt wieder ein Vorbereitungskurs.

Ein Informationsabend findet am 25. Januar 2017 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus in der Friedenstrasse 3 statt.

Wer Interesse an dieser Ausbildung hat, melde sich bitte bei Andrea Zickler (05193-2332).

Im vergangenen Jahr hatte Dieter Harrass die Idee, die alljährlichen Werbekalender nicht mehr einfach an seine Kunden weiterzugeben, sondern gegen eine Spende in beliebiger Höhe.
Jüngst wurde nun ein Schlussstrich unter diese Aktion gezogen und zusammen mit Mitgliedern der Hospizgruppe Schneverdingen, zu deren Gunsten die Sammlung stattfanden, wurden die Spardosen geöffnet. "Wir hätten vielleicht auch schon früher aufhören können", schmunzelt Harrass, "aber es kamen immer wieder Spenden in die Dose, also lißen wir sie stehen."
Nach der genauen Zählung kam ein Betrag von 354,29 Euro zusammen. "Es kamen auch Leute zu uns in die Werkstatt, die nicht als Kunden kamen, sondern nur zum Spenden vorbeischauten."
Harrass betont, dass es aber weitergehen soll. Schließlich kann die Hospizgruppe, die sich rein aus Spenden finanziert, durchaus jeden Betrag für ihre ehrenamtliche Arbeit gebrauchen. "Und ab Ende Oktober gibt es ja auch wieder neue Kalender."

Kinderhospiz SchneverdingenBereits Ende April beendeten 16 Ehrenamtliche des „Ambulanten Hospizdienstes für Kinder und Erwachsene“ mit Sitz in Bispingen und der Hospizgruppe Schneverdingen eine Weiterbildung zur Kinderhospizbegleiterin. Somit sind es nun nun insgesamt 18 Kinderhospizbegleiter, die bestens vorbereitet sind, um Familien mit einem Kind mit einer lebensverkürzenden Krankheit oder Kindern, die ein Familienmitglied verloren haben, zu helfen.
Die Koordination hat Claudia Demitz übernommen. Sie ist palliativpädiatrische Fachkraft und hat langjährige Erfahrung in der Hospizarbeit.

„Beiden Vereinen war es wichtig, die Kinderhospizarbeit in der Region auf solide, qualifizierte Füße zu stellen.
„Nach vielen Gesprächen mit anderen Kinderhospizdiensten aus ganz Deutschland und dem Bundesverband
Kinderhospiz wurde deutlich, daß die Kinderhospizarbeit nicht Teil eines Hospizdienstes für Erwachsene
sein kann, sondern ein eigenständiger Dienst sein muß,“ so Demitz.


Um die Voraussetzungen für eine optimale Versorgung zu erfüllen, sei es zudem notwendig gewesen, eine
große Gruppe von Kinderhospizbegleitern weiterzubilden, um genügend Ressourcen zu haben. „Dank
der Bereitschaft aus der Bevölkerung, uns in jeder Hinsicht zu unterstützen, sei es finanziell oder mit tatkräftiger
Unterstützung, konnten wir dies überhaupt möglich machen“, erläutert die Koordinatorin. Und weiter:„
Auf verschiedenen Veranstaltungen wurde deutlich, wie wichtig es den Menschen in der Region ist, hier vor Ort einen Kinderhospizdienst für die betroffenen Familien zu haben.“
Im Mai haben die Ehrenamtlichen ihre Arbeit aufgenommen, inzwischen betreuen sie bereits vier Familien, in denen ein Kind schwer erkrankt ist, im nördlichen Heidekreis. In der 110 Unterrichtsstunden umfassenden
Ausbildung unter der Leitung von Seelsorger Uwe Sanneck, der seit vielen Jahren in der Kinderhospizarbeit
tätig ist, bekamen die Teilnehmerinnen umfassendes Wissen vermittelt, welches Sie für die Begleitung
von lebensverkürzt erkrankten Kindern benötigen. Krankheitsbilder, Grundlagen der Kommunikation, Symbol-und Ritualarbeit, kreative Begleitung, Grundkenntnisse der palliativen Pädiatrie, andere Kulturen und Religionen, Trauerprozesse und Praxisbeispiele - die einzelnen Themen deckten ein weites Feld ab. Auch die Aufgabe, ein Trauerbuch für Kinder zu erstellen, welche einen nahestehenden Menschen wie Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester verloren haben, erfüllten die Teilnehmerinnen mit Sorgfalt und großer Hingabe


Weitere Infos erhalten Interessierte
bei Claudia Demitz, Ruf (05194) 431350 oder 0152-57816427 und unter
www.ambulant-hospizdienst.de.

Quelle: Heide Kurier 24.07.2016

Annelie Keil garantiert in Schneverdingen ein volles Haus


Zur letzten Veranstaltung anlässlich des 20jährigen Bestehens der Hospizgruppe Schneverdingen referierte Professor Dr. Annelie Keil im Gemeindehaus Mitte der Peter-und-Paul-Kirchengemeinde.

Viele Interessierte kamen, um den Vortrag "Zwischen Geburt und Tod leben wir ein einzigartiges Leben" zu hören.

In dem kurzweiligen Vortrag nahm Keil immer wieder Bezug auf ihr eigenes Leben und ihre Generation, hatte die Lacher stets auf ihrer Seite und sprach auch Problematisches auf ihre so eigene Weise an.




Zwei Stunden lang folgten ihr die Zuhörer sehr aufmerksam und verabschiedeten Annelie Keil mit viel Beifall. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Erika Hanke, 1. Vorsitzende des Hospizgruppe, für den schönen Abend, der Mut machte, über sein eigenes Leben nachzudenken, über Wege und Möglichkeiten die sich einem immer wieder bieten.

Ein nicht alltägliches Ehrenamt 

„Um Himmels willen, warum tust Du Dir das denn an?“

Solche Aussagen hören die ehrenamtlichen Hospizbegleiter immer wieder und können sie nicht verstehen. Für Sie ist Ihr Engagement bei schwerstkranken und sterbenden Menschen nichts schlimmes, sondern etwas Wertvolles.

Wenn die Hospizbegleiter in die Familien kommen, sind sie erst mal Fremde, auf beiden Seiten. Aber schon bald entwickelt sich ein vertrauensvolles Miteinander und Hilfe kann angenommen werden.

„Es klingt vielleicht merkwürdig, aber es wird auch gelacht bei uns.“

Diese Erfahrung erleben die Hospizbegleiter immer wieder. „Natürlich gibt es auch ernste Themen und es wird auch geweint, schließlich geht es hier um Abschied nehmen, aber Lachen und Alltag gestalten gehört genauso dazu.

Die Hospizarbeit umfasst viele Bereiche, in denen man als Ehrenamtlicher tätig werden kann. Der Hauptbereich ist aber die Begleitung von Menschen in Ihrer letzten Lebensphase, egal in welchem Alter sie sich befinden.

Für all diese Aufgaben werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich gerne in die Arbeit mit einbringen möchten.

Ein wichtiger Punkt für die Mitarbeit ist eine gute Vorbereitung auf die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Dieses wertvolle Wissen wird den Teilnehmern in einem Vorbereitungskurs vermittelt.

Die Hospizgruppe Schneverdingen e.V. möchte in Ihrem Jubiläumsjahr erneut einen Kurs anbieten.

Ein Informationsabend findet statt am

29. Oktober 2015 um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus der Peter und Paul Kirchengemeinde Schneverdingen, Friedenstr. 3

 

Weitere Informationen bekommen Sie unter:

Tel.: 0151/12487977

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ein nicht ganz alltägliches Ehrenamt, seien Sie dabei!

 

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Hospizgruppe Schneverdingen, des 5jährigen Bestehens dieser Gruppe als selbständiger Verein und des 5jährigen Bestehens der Hospizstiftung,  eröffneten die Vorsitzenden Frau Erika Hanke und Frau Ilka Hoffmann den Abend mit Christoph Gilsbach in der Peter-und-Paul-Kirche.

 

 


Viele Interessierte waren gekommen, um dem Pantomime- und Klinikclown in dem Theaterstück "Das Leben" zu begegnen - ein mimisches Spiel in acht Szenen, in denen er die Lebenssituationen von der Kindheit bis ins hohe Alter darstellt, mit dem Tod tanzt und zum Schluss Schmetterlinge die Kirche erfüllten. Die Szenen wurden durch meditative Musik voneinander getrennt und gipfelten am Ende in dem Louis Armstron Song "What a wunderful world".



 

Christoph Gilsbach hat das Publikum in seinen Bann gezogen, kunstvoll und zum Teil atemberaubend war seine Darstellung, sodass man eine Nadel hätte fallen hören können. Lang anhaltender Applaus hat dies verdeutlicht und war ein schöner Dank für den Künstler, der im Anschluss zum Gespräch zur Verfügung stand.

 

 

 

 

   

Die Hospizgruppe Schneverdingen e.V. und die Hospiz-Stiftung Schneverdingen feiern in diesem Jahr jeweils ihr 5-jähriges Vereinsjubiläum.

Die Stiftung und der Verein setzen sich auf unterschiedliche Weise für die Nöte und Belange schwerstkranker und sterbender Menschen in Schneverdingen und Umgebung ein.

Die Idee einer Kooperation bei einer gemeinsamen Veranstaltung im Jubiläumsjahr war schnell geboren.

Christoph Gilsbach, Pantomine und Klinik Clown konnte für sein herausragendes Theaterstück „Das Leben"- Eine lebendige Begegnung mit dem Tod gewonnen werden.

Humorvoll, aber auch  nachdenklich  nähert sich Christoph Gilsbach dem Thema. Durch seine Arbeit als Klinikclown begegnet er der Heiterkeit, dem Lachen und derFreude.Aber auchden Krankheiten, dem Leid und dem Tod. Der Pantomime stellt die einzelnen Lebensstationen - angefangen von der Kindheit, der Jugend, dem Berufsleben bis zumAbschied nehmen und dem Akzeptieren des Unausweichlichen - dar. Eine einfühlsame und anspruchsvolle Unterhaltung, die den Tod wieder an unserem Leben teilhaben lässt.

Veranstalter: Hospizgruppe Schneverdingen e.V. und die Hospiz-Stiftung Schneverdingen

Wann: 25.03.2015 um 19 Uhr

Wo: Peter und Paul Kirche, Friedensstr. 3, Schneverdingen

Eintritt: 9.- €

Sie erhalten Karten ab dem 02.März 2015 in folgenden Geschäften:

Bücherladen Gevers Bahnhofstr.4, Schneverdingen

Stadtapotheke, Verdenerstr. 13, Schneverdingen

Tourist-Information Rathauspassage 1, Schneverdingen

Das Leben

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