Ausbildung zur Hospizmitarbeiter/in

Die Ausbildung erfolgt nach dem Celler Modell und umfasst theoretische Unterrichtseinheiten sowie ein Praktikum. Die Leitung der Ausbildung obliegt Andrea Zickler.


Ziele der Ausbildung:

Qualifizierung zum hospizlichen Ehrenamt

Die Teilnehmerinnen

  • sollen sich der Bedeutung bewusst werden, die Hospizbewegung zu repräsentieren,
  • sollen sich mit kritischen Lebensereignissen, wie Abschied, Trauer, Krankheit, Sterben, Tod auf ihrem eigenen Lebensweg auseinander setzen und diese im Hinblick auf die Bedeutung für einen Einsatz in der Begleitung sterbender Menschen und der ihnen Nahestehenden reflektieren
  • sollen sich in der Selbstwahrnehmung üben und erleben und die eigene Wirkung auf die anderen Gruppenmitglieder reflektieren,
  •  sollen lernen, ihr jeweiliges Gegenüber sorgsam wahrzunehmen und die gebotene Nähe und Distanz zu finden,
  • sollen Handwerkszeug kennenlernen, das hilft sensibel zu werden, auf die eigene Person, die Person des Gegenübers und die besonderen Bedürfnisse des Sterbenden und der ihm Nahestehenden zu achten und das eigene Handeln strukturiert zu hinterfragen
  • sollen eigene Fähigkeiten entdecken, anerkennen und weiter entwickeln,
  • sollen lernen Grenzen in Hinsicht auf die eigene Person und Rolle wahrzunehmen und anzunehmen
  • sollen Kenntnisse u.a. über
    > Geschichte,
    > Stand und Umsetzungsformen der Hospizbewegung und Palliativmedizin,
    > Sterbe- und Trauerprozesse,
    > Kommunikation mit dem Sterbenden und seinem Umfeld,
    > Rituale des Abschiednehmens, die Bedürfnisse von Sterbenden,
    > Psychologie des Helfens und des Helfenden
  • sollen im Rahmen eines begleitenden Praktikums Erfahrungen in der Begleitung von kranken, schwerkranken oder sterbenden Menschen machen und diese strukturiert reflektieren